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Entwurf des Ergänzungsbaus zum Peter-August-Böckstiegel-Haus von h.s.d Architekten aus Lemgo.

 

Das »rote Haus« – es wird zu eng für die vielen Gäste. Zum 125. Geburtstag des Künstlers am 7. April 2014 beschloss der Kreis Gütersloh die finanzielle Grundlage für den Bau mit einem Volumen von 2 Millionen Euro. Im Dezember 2014 wurden dann die Weichen für einen Ergänzungsbau auf dem Grundstück des Künstlerhauses gestellt. Aus einem Architektenwettbewerb mit 314 Teilnehmern gingen "h.s.d. Architekten" aus Lemgo als Sieger hervor. Sie werden einen Neubau errichten, der neben einem Café und mehr Platz für die Kunstvermittlung auch einen großen Ausstellungsraum bietet. Der 1300 Werke umfassende Nachlass des Künstlers soll darin in angemessenem Umfang und im Wechsel mit Sonderausstellungen präsentiert werden.

Das großartige Engagement von Familien und Unternehmen aus dem Kreis Gütersloh und ganz Westfalen sowie die Unterstützung des LWL haben es möglich gemacht, die geplante Quadratmeterzahl des Baus – nach außen hin unsichtbar durch ein nun realisierbares Untergeschoss – zu verdoppeln. So kann der Wunsch der Böckstiegel-Stiftung verwirklicht werden: Optimale Bedingungen für die Kunst, viel Raum für die Werke Böckstiegels und die Besucherinnen und Besucher, aber auch ein schonender Umgang mit der Landschaft rund um das Künstlerhaus, das auch in Zukunft Kern und Herz der Anlage bleiben soll.

Ab dem 31. August 2018 ist das Museum Peter August Böckstiegel für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Eröffnungsausstellung "Ausdruck seines Ursprungs" (bis zum 21. Oktober) wird rund 70 Werke von Peter August Böckstiegel aus dem Nachlass zeigen.

 
Peter-August-Böckstiegel-Stiftung – Sitz: Schloßstrasse 111, 33824 Werther (Westf.)