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Peter August Böckstiegel mit einigen seiner Plastiken vor dem "Neuen Atelier" des Böckstiegel-Hauses, Fotografie von 1950
Glasmosaike im Atelier

Das Peter-August-Böckstiegel-Haus

Das bäuerliche Haus, in dem Peter August Böckstiegel am 7. April 1889 geboren wurde und das für ihn eines seiner wichtigsten Motive werden sollte, wurde 1826 in Fachwerkbauweise errichtet und von Böckstiegels Eltern, die ihren Lebensunterhalt als Kleinbauern und Leineweber bestritten, im Mai 1885 erworben.

Im Jahr 1922 veränderte Böckstiegel das elterliche Wohnhaus, um bessere Möglichkeiten für seine künstlerische Arbeit zu schaffen, und erweiterte es um einen Atelierraum. 1939 wurde das Strohdach durch ein Ziegeldach ersetzt und das Haus baulich erweitert. Aus dem zerstörten Dresden 1945 nach Arrode zurückgekehrt, baute Böckstiegel ein weiteres großzügiges Atelier an. Zudem gestaltete er in dieser Zeit die Balken des Hauses und fügte Mosaike in die Hauswand ein.

Außen vor dem Atelier stellte er sieben Plastiken auf, die mittlerweile durch Abgüsse ersetzt wurden. Dem Eingangsbereich des Ateliers verleihen drei von Böckstiegel gestaltete Glasfenster einen eigenen Charakter.

 
Peter-August-Böckstiegel-Stiftung – Sitz: Schloßstrasse 111, 33824 Werther (Westf.)