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Aktuell im Museum: „Mit Stärke seine Arbeit tun“ – Die Künstlerin Käthe Kollwitz

16.2.2020-3.5.2020

In Kooperation mit dem Käthe-Kollwitz-Museum in Berlin zeigt das Museum Peter August Böckstiegel die Ausstellung „Mit Stärke seine Arbeit tun“ – Die Künstlerin Käthe Kollwitz“ mit rund 70 Werken von Käthe Kollwitz (1867-1945).

Ergänzt werden die Leihgaben aus Berlin durch Werke aus der ehemaligen Kunstsammlung Peter August Böckstiegels – heute im Besitz des P.A. Böckstiegel-Freundeskreises –, durch Leihgaben der Kunsthalle Bielefeld sowie der ahlers collection und durch Werke aus Privatbesitz. Sie stellen das Schaffen einer der bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts vor – in Grafiken und ausgewählten Skulpturen. In ihren Werken reflektiert die Künstlerin die Missstände ihrer Zeit und prangert die Sinnlosigkeit der Kriege an – einen ihrer Söhne wird sie im Ersten Weltkrieg verlieren. Auch setzt sie sich in ihren Werken zeitlebens mit ihrer Rolle als Frau und Mutter auseinander.

Die Ausstellung spannt so einen Bogen von den künstlerischen Anfängen Kollwitz‘ in Berlin und München über die Jahre ihrer frühen Erfolge zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Auseinandersetzung mit der Avantgarde ihrer Zeit bis hin zu den 1920er und frühen 1930er Jahren, in denen ihr Schaffen vielfache Anerkennung erfuhr. Biografie und Werk sind im Falle der Künstlerin Käthe Kollwitz auf das Engste verwoben, dennoch soll vor allem die virtuose Zeichnerin und Grafikerin im Fokus der Ausstellung stehen, die ihr eigenes Leben immer wieder zur Grundlage allgemeingültig verstandener Darstellungen der menschlichen Existenz nutzte.

 

 

Ausblick auf kommende Ausstellungen

"Dunkle Jahre, voller Farben - Peter August Böckstiegel. 1933-1945 / "Mia Weinberg - Fractured Legacy"

Das Museum Peter August Böckstiegel präsentiert vom 17.5.-11.10.2020 die erste Ausstellung, die sich mit Leben und Werk des Künstlers während der NS-Diktatur beschäftigt. Daneben zeigt die kanadische Künstlerin Mia Weinberg ihre Installation "Fractured Legacy", die sich mit ihren Wurzeln in Werther und der Vertreibung ihrer jüdischen Familie auseinandersetzt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, großzügig gefördert durch Vital.NRW.

Externe Ausstellungen mit Werken Böckstiegels

Werke des Künstlers werden durch die Peter-August-Böckstiegel-Stiftung immer wieder in Wechselausstellungen bedeutender Museen außerhalb Westfalens geliehen. Hier finden Sie kommende und vergangene Ausstellungen.

Peter August Böckstiegel – Werke aus der Sammlung Bunte“ im Richard-Haizmann-Museum in Niebüll

22.5.– 15.8.2020

Die Auswahl von rund 30 Werken aus der Sammlung Bunte zeigt Hauptwerke aus Böckstiegels Frühzeit, farbstarke Aquarelle und kraftvolle Zeichnungen sowie die Druckgrafik des Künstlers. Einige Werke werden in dieser Ausstel-lung zum ersten Mal gezeigt.

Vergangene Ausstellungen:

 

14.04.201916.06.2019

Kunsthaus Apolda Avantgarde

"Sprühende Farben, leuchtend und sinnlich" - Peter August Böckstiegel, ein westfälischer Expressionist

 

 

19.01.2019 - 31.03.2019

Museum Moderner Kunst Wörlen Passau 

"Sprühende Farben, leuchtend und sinnlich" - Peter August Böckstiegel, ein westfälischer Expressionist

 

 

 

 

16.06.2018 - 07.10.2018

Städtisches Museum und Städtische Galerie Paderborn 

"Kosmos Böckstiegel. Künstler und Sammler"

Diese Ausstellung steht „auf zwei Beinen an zwei Orten“. Zum einen wurdigt sie den Künstler selbst. Gut 70 Werke aus zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen sind in der Städtischen Galerie in der Reithalle zu sehen, wobei der Schwerpunkt der Präsentation auf dem malerischen Werk der 1910er bis 1930er Jahre
liegt – mit wenigen Ausblicken auf die Spätphase nach dem Zweiten Weltkrieg. Darunter finden sich Stücke, die seit langem nicht mehr im Licht der Öffentlichkeit standen. So lässt sich das Werk des „Westfälischen Bauernmalers“ neu entdecken. Und dies einmal mehr im erweiternden Blick auf die vom Künstler selbst angelegte Kunstsammlung, die das Kunstmuseum im Marstall in einer Auswahlpräsentation von gut 90 Arbeiten vorstellt. Das kommt einer „Uraufführung“ gleich. Ein bis dato im Dunkeln ruhender Schatz wurde gehoben und für eine erstmalige Präsentation aufbereitet. Im Ergebnis eröffnet sich ein beeindruckendes Kaleidoskop der figurativen Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Caféhaus-Szenen von Heinrich Zille und Lesser Ury, ausdruckstarke Menschen-Bilder von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz, Edvard Munchs imponierendes Bildnis der Eva Mudocci im Habitus des Jugendstils, Charakterporträts und Landschaften der Expressionisten, Tier-Darstellungen von August Gaul, Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck und Georg Kolbe...

27.01.2017—16.04.2017

Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz

"Peter August Böckstiegel - Ein Expressionist zwischen Westfalen und Dresden"

Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung in Werther entstand, gibt Einblick in das ausdrucksstarke Schaffen eines bodenständigen Malers, dessen Leben zwischen Westfalen und Dresden angesiedelt, dessen Oeuvre jedoch zeitlebens von großer Naturverbundenheit und expressivem Ausdruck geprägt war. Werke seiner Bielefelder und Dresdner Kunstlerfreunde wie Otto Dix, Bernhard Kretzschmar, Theodor Steinkuhler, Robert Sterl, Victor Tuxhorn und Max Westhäuser, vor allem aber seine enge Beziehung zu seinem Schwager Conrad Felixmuller, ergänzen die Darstellung.

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

10.05.2015—05.07.2015

Stadtmuseum Gütersloh

"Peter August Böckstiegels 'Familienbild' - Vom Suchen, Finden und vom Restaurieren"

Das »Familienbild« von Peter August Böckstiegel steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung: Das 1924 entstandene Gemälde wurde im Sommer 2012 im Böckstiegel-Haus wiederentdeckt. Lange galt das Bild als verschollen und war nur durch Fotografien bekannt. Die Leinwand war durch die lange Lagerung auf dem Boden eines Wandschranks stark beschädigt und wurde in anderthalbjähriger Arbeit aufwendig konserviert und restauriert. Nun wird es zum ersten Mal seit über 80 Jahren öffentlich ausgestellt – ergänzt durch weitere ausgewählte Werke Böckstiegels.

Die kaum bemerkte und meist unbekannte Arbeit einer Restauratorin wird ebenso am Beispiel des »Familienbilds« vorgestellt. Von millimetergroßen Farbsplittern, Mini-Bügeleisen aus dem Werkzeugkoffer bis hin zum fertig restaurierten Bild kann man einem verantwortungsvollen Beruf nachspüren und anhand von Fotografien der Bielefelder Künstlerin Marion Denis einen intensiven Blick auf diese spannende Arbeit werfen.

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

02.07.2014—31.08.2014

Kunsthaus Rietberg - Museum Wilfried Koch

"Peter August Böckstiegel - Im Krieg. Werke von 1915 bis 1919"

Im Zentrum der Ausstellung stehen Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken, die Böckstiegel während der Jahre als Soldat im Ersten Weltkrieg geschaffen hat. In dieser Zeit entstehen viele Werke, die es dem Künstler erlauben, an Erreich- tes anzuknüpfen und seinen Stil und seine Motive weiter zu entwickeln. Dabei stehen jedoch nicht die brutale Realität des Krieges oder die heroischen Taten der Soldaten im Vordergrund: Böckstiegel zeigt das alltägliche Leben der Menschen und die Gemeinschaft der Soldaten.

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

05.04.2014—29.06.2014

Herforder Kunstverein

"Peter August Böckstiegel: Erlebtes und Erschautes. Unbekannte Arbeiten auf Papier"

Diese Ausstellung zeigt 60 bislang selten oder noch nie ausgestellte Arbeiten auf Papier von Peter August Böckstiegel, farbkräftige Aquarelle und Pastelle sowie die außergewöhnliche Grafikmappe »Bauernleben« mit zehn farbigen Steindrucken. Arbeiten aus Privatbesitz werden von ausgewählten Werkgruppen aus dem Nachlass des Künstlers ergänzt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

21.03.2014—03.08.2014

Kunsthalle Bielefeld

Das Glück in der Kunst: Expressionismus und Abstraktion um 1914. Sammlung Bunte

Die Sammlung Bunte verbindet Westfalen mit Süddeutschland: Zwischen Westfälischem Expressionismus und der Stuttgarter Avantgarde um Adolf Hölzel steht der Bielefelder Künstler Hermann Stenner. Daneben vereint die Sammlung Hauptwerke von Peter August Böckstiegel und anderen Vertretern der Bielefelder Moderne, bei- spielsweise Hermann Freudenau, Ernst Sagewka und Victor Tuxhorn.

13.10.2013–02.02.2014

Historisches Museum, Bielefeld

"Peter August Böckstiegel und Rudolf Feldmann - Eine Künstlerfreundschaft"

Mehr als 30 Jahre enge Freundschaft verband Peter August Böckstiegel mit dem Bielefelder Gold- und Silberschmied Rudolf Feldmann. In den 1920er- und 1930er-Jahren stellten sie viermal gemeinsam aus und erfuhren große Anerkennung, ihr Schaffen und ihre in umfang- reicher Korrespondenz festgehaltene Beziehung werden in dieser Ausstellung zum ersten Mal präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

28.07.2013–03.11.2013

Kloster Schussenried, Bad Schussenried

"Peter August Böckstiegel. Retrospektive des großen Expressionisten"

Im barocken Kloster Schussenried sind rund 100 Werke Peter August Böckstiegels zu sehen und zeigen zum ersten Mal seit vielen Jahren einen chronologischen Überblick über sein Schaffen. Schon das barocke Kloster mit seinem berühmten Bibliothekssaal ist eine Reise wert, ebenfalls die selten oder noch nie gezeigten Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus westfälischen und süddeutschen Samm- lungen sowie dem Besitz der Kunsthalle Bielefeld und der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung.

13.09.2012–14.10.2012

Von Zumbusch Museum, Herzebrock-Clarholz

"Peter August Böckstiegel. Aquarelle und Zeichnungen"

In Kooperation mit der 2008 vom Kreis Gütersloh gegründeten Peter-August-Böckstiegel-Stiftung präsentiert das Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Museum in Herzebrock eine Ausstellung mit über 30 Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie drei Skulpturen des Künstlers.

Viele der in Herzebrock ausgestellten Arbeiten wurden bisher nur selten der Öffentlichkeit vorgestellt. Gezeigt werden zwei wichtige Themen des Künstlers, nämlich seine Heimat in Arrode und die enge Beziehung zu seiner Familie, sowie das Schaffen während seiner Soldatenjahre im ersten Weltkrieg.

Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog, zudem findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

29.04.2012–12.08.2012

Haus Opherdicke, Holzwickede:

"Peter August Böckstiegel. Mit der Erde verbunden"

In Kooperation mit der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung präsentiert der Kreis Unna auf aus Opherdicke mehr als 90 Arbeiten des Malers, Grafikers und Bildhauers. Der am 7. April 1889 in Arrode bei Werther geborene Peter August Böckstiegel gilt als herausragender Vertreter des rheinisch-westfälischen Expressionismus.
Das Werk des Künstlers spiegelt die Nähe zu seiner Heimat wie auch seine sensible Wahrnehmung der Menschen in ihren bäuerlichen Lebensverhältnissen wider. Viele der hochrangigen Arbeiten wurden bisher nur selten oder gar nicht einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Ausstellung auf Haus Opherdicke vermittelt einen vielseitigen Eindruck in das Schaffen dieses außergewöhnlichen und dennoch bodenständigen Künstlers aus Westfalen, der den Vergleich mit seinem großen Vorbild Vincent van Gogh nicht scheuen muss.

 

Hier finden sie die Flyer zur Ausstellung und zum museumspädagogischen Programm.

 

31.10.2010–20.02.2011

Kunsthalle Bielefeld:

„Der Westfälische Expressionismus“

"Bauer aus Arrode", 1924 Aquarell und Feder auf Papier Wvz. A 229
Aquarell: Bauer aus Arrode (auf Stuhl sitzend), 1924

Als 1902 in Hagen das Folkwang Museum von Karl Ernst Osthaus eröffnet wurde, hielt die künstlerische Moderne auch in Westfalen Einzug: es entwickelte sich ein „Westfälischer Expressionismus“. Neben August Macke kommt Christian Rohlfs in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle zu, der im Hagener Museum vorübergehend ein Atelier bezog. Zu den späteren Wegbereitern der Moderne in Westfalen gehörten ferner Wilhelm Morgner, Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols, Hermann Stenner und viele weitere. Die westfälischen Expressionisten fanden bald in Bonn, Köln, Hagen, Soest und Bielefeld Anhänger und Sammler. Bis in die 1930er Jahre etablierten sie eine Kunst, die sich um einen Ausgleich zwischen den Bereichen von Stadt und Land bemüht. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt dieses Kunstschaffen bis 1933, als die „Vereinigung Westfälischer Künstler und Kunstfreunde“ durch die Reichskulturkammer der NSDAP aufgelöst wird. Die zahlreichen Museumsleihgaben und Werke aus Privatbesitz werden dabei von den eigenen Sammlungsbeständen zu einer Ausstellung von rund 150 Werken ergänzt.

13.06.2009–13.09.2009

Kunsthal Rotterdam:

„Von Rembrandt bis Kiefer“

„Bauern im nächtlichen Gewitter“, 1920Farb-LithographieWvz. DG 92
Farb-Lithographie: Bauern im nächtlichen Gewitter, 1920

Die Kunsthal Rotterdam zeigt vom 13. Juni bis 13. September als Höhepunkt im Jahr der Graphik in NRW eine Ausstellung mit graphischen Arbeiten auf Papier aus Museen in NRW. Kuratiert wurde die Ausstellung durch Jannet de Goede von der Kunsthal Rotterdam und Ron Manheim, Mitglied des Lenkungskreises Jahr der Graphik in NRW.

50 der insgesamt 55 Sammlungen, die sich aus Nordrhein-Westfalen am Jahr der Graphik beteiligten, sind mit mindestens einem Werk vertreten. Nicht nur die großen Museen, wie das Wallraf-Richartz-Museum in Köln oder das Museum Folkwang in Essen, nahmen mit Leihgaben an dieser Ausstellung teil, sondern ebenso das Plakatmuseum in Emmerich, die Stiftung Woldemar Winkler in Gütersloh und das Böckstiegel-Haus in Werther.

22.03.2009–17.05.2009

Wilhelm-Morgner-Haus Soest:

„Menschenbilder. Peter August Böckstiegel (1889–1951) – ein Maler des späten Expressionismus“

„Briefbote aus Werther“, 1926 Aquarell Wvz. A 265.
Aquarell: Briefbote aus Werther, 1926

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Ende 2008 gegründete Peter-August-Böckstiegel-Stiftung zeigen in der Ausstellung im Wilhelm-Morgner-Haus in Soest rund 100 Aquarelle und Zeichnungen. Die Porträts, die alle Schaffensperioden des Künstlers umfassen, stellen vor allem Böckstiegels Eltern, Familie, Freunde und Nachbarn dar.


 
Peter-August-Böckstiegel-Stiftung – Sitz: Schloßstrasse 111, 33824 Werther (Westf.)